DORNSTETTEN – Am Bahnübergang in der Dornstetter Straße, nahe der Einmündung „Auf dem Berg“, ist am Sonntag, gegen 11.35 Uhr, ein Pkw von einem Triebwagen erfasst und über eine Strecke von zirka 200 Metern mitgeschleift worden. Der Zug kam zwischen dem Bahnübergang und der Eisenbahnbrücke zum Stehen.

Der 52-jährige Fahrer des Pkws, der alleine im Fahrzeug war, wurde dabei so schwer verletzt, dass er noch an der Unfallstelle verstarb. Der Sachschaden liegt nach einer ersten Schätzung der Polizei bei mindestens 70 000 Euro.

Zur Unfallzeit fuhr der 52-Jährige auf der abschüssigen Dornstetter Straße in Richtung Aach. Trotz rotem Blinklicht überfuhr er mit seinem Mazda den dortigen Bahnübergang. Im selben Moment kam aus Richtung Dornstetten ein Schienenbus an den Übergang. Der Zugführer leitete zwar sofort eine Vollbremsung ein, erfasste den Pkw aber trotzdem auf Höhe der Fahrertüre und schob ihn bis zum Stillstand vor sich her. Der Zug kam noch vor der Eisenbahnbrücke zum Stehen. Der 51-Jährige wurde schwerstverletzt in seinem Auto eingeklemmt. Trotz sofort eingeleiteter Maßnahmen konnten Notarzt und Rettungskräfte dem Mann nicht mehr helfen. Er verstarb noch an der Unfallstelle. Im Zug befanden sich 25 Fahrgäste, die – wie auch der Zugführer – unverletzt blieben. Sie wurden von der Feuerwehr geborgen und bis zur organsierten Weiterreise per Bus von Helfern und der Notfallseelsorge im Feuerwehrmagazin betreut. Die Polizei hat den total beschädigten Mazda des Verstorbenen für weitere Untersuchungen beschlagnahmt. Der Sachschaden an dem Auto wird auf 25.000 Euro geschätzt. Der Schaden am Triebwagen liegt zwischen 30.000 und 40.000 Euro. Auch Teile des Bahndamms wurden in Mitleidenschaft gezogen. Alles in allem geht die Polizei von einem Schaden in Höhe von mindestens 70.000 Euro aus. Ein Notfallmanager der Bahn war zur Unterstützung von Polizei und zur Koordinierung bahnspezifischer Maßnahmen vor Ort.

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